Vier häufige Gründe, um das Gitarre spielen aufzugeben und die besten Strategien dagegen

on Dienstag, 28 März 2017. Posted in Akustik-Gitarre, E-Gitarre

Akustik-Gitarre lernen mit Bernhard Galler
Kennst Du das? Hingerissen lauschst Du dem Sound Deiner Lieblingsband. Das Solo des Leadgitarristen habt es Dir besonders angetan. "So möchte ich auch spielen."
Du besorgst Dir eine Gitarre und kurz darauf sitzt Du in der ersten Unterrichtsstunde. Soweit so gut. Auf dem Weg zum erhofften Erfolg lauern jedoch einige Fallstricke. Hier erfährst Du die vier häufigsten Gründe, die dazu führen, dass Du das Gitarre spielen wieder aufhörst und Du erfährst, wie Du sie vermeidest.

1. Grund: Selbstzweifel

Nach ein paar Stunden hast Du das Gefühl, dass die absolut keine Fortschritte erzielst und denkst: "Ich kann das nicht!"

Wenn Du etwas Neues lernst, verfügst Du zu Beginn über wenig oder gar keine Erfahrung. Das ist ganz normal. Als blutiger Anfänger brauchst Du einige Zeit, bis sich erste kleine Erfolge einstellen. Sicher gibt es Ausnahmetalente, die sich das Gitarre spielen sogar selbst beibringen und ihr Instrument virtuos beherrschen. Die meisten Menschen müssen dem Umgang mit der Gitarre erst lernen - auch Dein Idol hat wahrscheinlich so angefangen.

2. Grund: keine oder zu wenig Zeit

Du möchtest gut Gitarre spielen? Dann übe jeden Tag - oft reichen zwanzig Minuten. Auf diese Weise gewöhnst Du Dich an Dein Instrument. Zu Beginn kann es passieren, dass Deine Fingerkuppen schmerzen oder Du Verspannungen im Schulter-Nackenbereich spürst. Damit bist Du nicht allein. Darum: Übe regelmäßig und plane kurze Einheiten, anstatt einmal oder zweimal pro Woche eine Stunde zu veranschlagen.

Noch ein Hinweis: Bevor Du mit dem Unterricht beginnst, beantworte Dir folgende Frage: Bietet Dein Wochenplan ausreichend Zeit für die Musikstunden? Ein Instrument zu erlernen erfordert Konzentration und Ausdauer. Pack Deine Tage nicht zu voll und wechsle sitzende und sportliche Tätigkeiten ab.

3. Grund: Deine Motivation lässt nach

Motivationsprobleme kennt jeder, der sich langfristige Ziele setzt. Damit Du deshalb das Gitarre spielen nicht ganz aufgibst, solltest Du Dein Zeitmanagement überprüfen. Wie Du Deine Übungseinheiten optimal planst, haben wir gerade besprochen.

In einigen Fällen liegt die Ursache bei Deinem Lehrer. Musik spricht die Seele an. Es ergibt keinen Sinn, gleich zu Beginn schwierige Stücke einzuüben. Das verspricht mehr Qual als Freude. Ein professioneller Gitarrenlehrer bietet Dir Stücke an, die Dein Herz berühren. Nur mit einer solchen Begeisterung und Hingabe wirst Du auf lange Sicht mit Freude zum Unterricht gehen. Natürlich dürfen die Songs nicht schwer sein. Gerade am Anfang ist das besonders wichtig.

Falls Du mit dem Gitarre spielen bereits aufgehört hast denk daran: Du kannst jederzeit wieder damit beginnen. Es ist nie zu spät.

4. Grund: unrealistische Erwartungen

Ein Schuss positive Erwartung ist hilfreich für Deinen Erfolg. Erwarte jedoch nicht zu viel von Dir und von Deinem Lehrer. Ein Instrument zu lernen braucht eine ordentliche Portion Geduld. Dein Idol musste diesen Weg ebenfalls gehen. Er hat vielleicht sogar eine langjährige intensive Ausbildung genossen.

Du darfst schwierige Phasen nicht überbewerten; Durchhänger sind keine Katastrophe. Vielleicht magst Du Dich über soziale Netzwerke oder im Freundeskreis über solche Null-Bock-Phasen austauschen. Oft hilft es schon, sich den Frust von der Seele zu reden und schon läuft es besser.

Setz Dir realistische Ziele wie zum Beispiel: "Ich möchte dieses oder jenes Stück spielen. So lange halte ich auf jeden Fall durch." - Viel Erfolg!

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