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THEMA: Trockenübung als " Knotenöffner" ......

Trockenübung als " Knotenöffner" ...... 30 Dez 2019 17:14 #1599


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Hi,
vielleicht geht es ja den einen oder anderen genauso wie mir.
The Shepherd, rechte und linke Hand zusammenbringen, üben bis zur " Verzweiflung" :( . (besonders Takt 21 bis 25)
Schier 2 Wochen ohne nennenswerten Erfolg probiert, just in dem Moment als ich kurz
davor war, mit üblen Gesichtszuckungen, an der Tischkante zu nagen.......... :woohoo:
Der Tipp eines Bekannten Gitarristen: " Probier's doch mal mit Trockenübungen aus, bei schwierigen
Akkordverbindungen trainiere ich die Akkorde , ohne zu spielen"....
Also der Balg bleibt verschlossen, linke und rechte Hand in Zeitlupe, an den Tasten trainiert, und die Melodie dazu
gepfiffen. Tatsächlich nach ein paar Stunden hat es geklappt. ;)
Kann ich nur empfehlen, sollte jemand die gleichen Probleme haben, probiert es einfach mal aus.
Viele Grüße aus NBG
Kalle

Trockenübung als " Knotenöffner" ...... 03 Jan 2020 18:21 #1600


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Hi Kalle, das ist eine super Idee! Vielen Dank für den Input. Es wird ja immer ein Sinn hochgefahren, wenn man einen anderen ausschaltet. Deshalb können wir die Motorik etwas besser verfolgen, wenn wir das Hören mal ausschalten. Ich glaube, wir alle kommen immer wieder an einen Punkt, an dem wir ein Problem irgendwie umrunden müssen und dabei neue Strategien entwickeln, weil der gerade Weg einfach nicht klappen will. :-)

Trockenübung als " Knotenöffner" ...... 04 Jan 2020 13:45 #1601


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Hallo Janina,
bei mir ist es tatsächlich so, dass ich mich ohne Ton, besser auf die Motorik beider Hände
konzentrieren kann.
Es würde mich Interessieren, welche " Tricks " von den angehenden Musizi, noch so angewendet werden.
Vielleicht kommt ja eine kleine Ideen-(workout)sammlung zusammen.
In diesem Sinne..... schönes WE
Viele Grüße Kalle

Trockenübung als " Knotenöffner" ...... 06 Jan 2020 10:46 #1602


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Okay, dann noch eine Übung, die mir immer sehr hilft: Wenn ich ein Stück absichern möchte, spiele ich es gern in den Extremen - laut, leise, schnell, langsam. Wenn Du ein Stück in vielen Varianten kannst, ist es viel sicherer. Außerdem kommt man oft auf neue Ideen, was die Interpretation angeht.
Bin gespannt auf weitere Ideen ...
Viele Grüße,
Janina

Trockenübung als " Knotenöffner" ...... 06 Jan 2020 12:16 #1603


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Hört sich sehr gut an.
Laut spielen wird bei mir eher problematisch, da ich in einer Mietwohnung wohne. :(
Wobei Leise spielen, meiner Meinung nach, schwerer ist als laut spielen, um von der Diskant / Bassseite
gleichermaßen einen hörbaren Ton," beim Leise spielen ", zu bekommen, muss man unheimlich gleichmäßig
den Balg ziehen. Beim wechseln der Geschwindigkeit, vertue ich mich beinahe jedes mal bei den Noten.
Es Freud mich von einem Profi solche Tipps zu bekommen, daher schon mal Danke.
Das zeigt aber auch, das man ( Ich) ein Stück nicht in einer Woche lernen kann ( wenn es gut klingen soll ;) )
In diesem Sinne: „Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen.“ von Isaac Stern
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