Gitarrearten – Die große Gitarrenübersicht

on Montag, 18 August 2014. Posted in E-Gitarre

Diese Arten von Gitarren gibt es - die Übersicht

Haben Sie sich entschieden, das Gitarrenspiel zu erlernen, dann ist einer der nächsten Schritte, sich mit den verschiedenen Gitarre Arten auseinanderzusetzen.

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Als Anfänger stellen Sie sich natürlich die Frage, welche Gitarre für Sie überhaupt passend ist. Dabei ist es erst einmal interessant zu wissen, dass es eine Vielzahl an verschiedenen Gitarrenarten gibt, die für bestimmte Einsatzbereiche besonders häufig verwendet werden aber natürlich dennoch vielseitig einsetzbar sind. Besonders beliebt ist die Akustikgitarre. Sie wird auch als klassische Gitarre bezeichnet und es gibt mehrere verschiedene Ausführungen.

Der schnelle Überblick über die Gitarrenarten:

1. Akustik Gitarren

  • Westerngitarre
  • Konzertgitarre

2. E-Gitarre

3. Halbakustik Gitarre / Semiakustische Gitarre

4. Sondergitarren

  • Doubleneck Gitarre
  • Linkshänder Gitarre

Nach der Übersicht nun die Detail zu den einzelnen Gitarrenarten.

Die Akkustik Gitarren

Mit der Westerngitarre loslegen

Westerngitarre-225x300Auch wenn es vielleicht erst einmal nicht so klingt, so ist die Western Gitarre dennoch die Akkustik Gitarre, die besonders häufig genutzt wird. Das liegt einfach daran, dass sie vielseitig für verschiedene Musikstile einsetzbar ist.

Die Saiten einer typischen Westerngitarre werden aus Stahl gefertigt. Je nach ausgewähltem Modell haben Sie 6 oder 12 Saiten zur Verfügung. Grundsätzlich wird Anfängern jedoch empfohlen, erst einmal bei 6 Saiten zu bleiben. Das Griffbrett ist besonders schmal und damit einfacher zu handhaben. Auch der Klang einer Western Gitarre gilt als hochwertig, kräftig und klar.

 

Die Konzertgitarre als Lieblingsstück

konzertgitarre-300x300Vielleicht möchten Sie aber auch einfach zu einer typischen Konzert Gitarre greifen, allein schon des Gefühls wegen, das so ein tolles Modell den meisten Musikliebhabern vermittelt.

Auch mit dieser Klassik Gitarre können sie nicht viel verkehrt machen. Anders als die Western Gitarre hat sie Saiten aus Nylon und damit auch einen ganz anderen Klang. Dieser ist weicher und runder. Das macht sie allerdings auch zur Classic Gitarre, die nicht unbedingt genutzt wird, um moderne Rock- und Popsongs zu spielen. Ist das also Ihr bevorzugtes Genre, dann empfiehlt es sich, auf eine Westerngitarre zurückzugreifen.

Die E-Gitarren

Mit der E-Gitarre (Elektro-Gitarre) laute Klänge erzeugen

Die E-Gitarre ist definitiv eines der Lieblingsstücke von Musikliebhabern und auch für Anfänger, die noch keine Erfahrung haben, ist sie durchaus gut für den Einstieg. Mit Hilfe eines Verstärkers werden die Klänge noch lauter und deutlicher dargestellt.

Die Bauformen sind unterschiedlich und unterliegen keinen Vorgaben. Das liegt vor allem daran, dass der Körper der Gitarre selbst nicht die Grundlage für die Töne ist sondern der Verstärker. Die E-Gitarre braucht immer einen Stromanschluss und kann daher nicht einfach mal mitgenommen werden, wenn es zum Campen geht. Dafür ist sie ideal für Solospiele oder auch für Einsätze in einer Band.

Unterschieden werden zwei Hauptformen:

  • (Gibson) Les Paul
  • (Fender) Stratocaster

Die Les Paul

Les-Paul-E-Gitarre-117x300Die Gibson Les Paul ist eine E-Gitarrenart, die bereits seit den 1950er Jahren hergestellt wird. Die Idee zu der E-Gitarre entstand in einer Zusammenarbeit des Herstellers Gibson sowie dem Künstler Les Paul. Der Korpus selbst erinnert an die Acoustik Gitarre, verfügt aber zusätzlich über einen Cutaway am Korpus. Die Decke des Korpus ist leicht gewölbt und wird in der Regel aus hochwertigem Ahorn gefertigt.

Die Stratocaster

Stratocaster-E-GitarreDas zweite Modell ist die Fender Stratocaster. Auch sie stammt aus den 1950er Jahren, hier ist der Hersteller jedoch Fender. Hierbei handelt es sich nach wie vor um die beliebteste E-Gitarre, die hergestellt wird. Gefertigt wird der Korpus aus Erle oder gerne auch aus Esche. Der schmale Hals aus Ahorn ist über eine Schraubverbindung mit dem Korpus verbunden. Der Saitenhalter am Tremolo ist so konzipiert, dass die Saiten über die Gitarrenrückseite hier entlang gefädelt werden.

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Die halbakustische Gitarre

halbakustische-GitarreDie Halbakustik Gitarre wird auch Semiakustik Gitarre genannt und wurde in den 1950er Jahren entwickelt. Der Korpus dieser Gitarrenart ist meist komplett hohl oder aber zumindest zu großen Teilen hohl. Der Korpus selbst ist jedoch besonders flach gehalten und die Zargen deutlich schmaler. Damit ist der Klang besonders variantenreich. Sie sind besonders beliebt als Rock Gitarre, werden aber auch im Pop- und Jazzbereich eingesetzt.

Die Saiten der Gitarre

Das Herzstück einer Gitarre sind der Korpus und die Saiten. Sie können aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. Stahl, Carbon, Nylon aber auch Naturdarm kommen zum Einsatz und sind eine der Grundlagen für den Klang eines Modells. Wie erwähnt ist es für einen Anfänger von Vorteil, eine Gitarre mit 6 Saiten auszuwählen und so einen leichteren Einstieg zu finden. Die klassische Gitarre ist oft eine 12 Saiter Gitarre. Neben der Gitarre mit 12 Saiten gibt es auch noch Sondergitarren wie die 7 saitige Gitarre oder die 8 saitige Gitarre.

Verschiedene Ausführungen an Sondergitarren

Sie kennen sich jetzt mit den bekanntesten Gitarrenarten aus. Natürlich gibt es auch noch mehr Modelle, die jedoch vor allem für ganz besondere Musikrichtungen oder Stilrichtungen eingesetzt werden. Die indische Gitarre (auch als Sitar bekannt) ist ein Beispiele hierfür.

Doubleneck-E-GitarreFür Sie sind aber vielleicht noch die Sondermodelle interessant, die es gibt. Eventuell sind Sie ein Linkshänder. Natürlich können Sie sich gleich zu Beginn angewöhnen, die Gitarre wie ein Rechtshänder zu spielen. Es gibt aber auch eine Gitarre für Linkshänder. Die Linkshänder Gitarre ist in der Anschaffung deutlich teurer und daher sollte sie gut überlegt werden. Sowohl die klassische Gitarre als auch die E-Gitarre für Linkshänder ist im Handel erhältlich.

Eventuell haben Sie beim Stöbern in den Geschäften schon einmal eine Doppelhalsgitarre gesehen. Das Modell wird auch als Doubleneck Gitarre bezeichnet und ist erkennbar an den zwei Hälsen. Die Double Neck Gitarre ist recht kompliziert für einen Anfänger zu spielen, macht aber auch viel Spaß. Sie erzeugt faszinierende Klänge und Sounds. 

 

 


Bildquellenangabe:  

(C) Bernhard Galler: Westerngitarre und Konzertgitarre

(C) Andreas Vockrodt: Gibson Les Paul, Fender Stratocaster und Doubleneck Gitarre

(C) Lars Jurgeneit: Halbakustik Gitarre / Semiakustik Gitarre

Kommentare (2)

  • Bernd

    Bernd

    05 Oktober 2014 um 11:15 |
    Schön erklärt!

    antworten

  • Siegmar

    Siegmar

    05 Oktober 2014 um 11:55 |
    @Bernd: vielen Dank für Dein Feedback und die lobenden Worte :-D

    antworten

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